Entdeckungstour am Stand der Forstverwaltung
AELF Ansbach beim Johannitag in Triesdorf
Zoombild vorhanden
© Kathrin Rummer
Bei heißen Temperaturen hat am Sonntag, 28. Juni der Johannitag in Triesdorf stattgefunden. Am Stand der Bayerischen Forstverwaltung des AELF Ansbach konnten sich die kleinen und großen Besucher über ein vielfältiges Angebot für alle Sinne freuen.
Die Themenschwerpunkte in diesem Jahr reichten von Bodenschutz, Waldumbau in der Kiefer über Wald und Wasser bis hin zu einem Kinderprogramm für kleine und große Waldentdecker. Robert Schwanzer, Leiter der Fachstelle Waldnaturschutz, stellte unsere heimischen Amphibienarten vor. In kommenden Newsletter-Artikeln wollen wir die Einzelthemen aufgreifen und vertiefen.
Ohne Bodenschutz keine Nachhaltigkeit
Zoombild vorhanden
© Kathrin Rummer
Was ist Boden? Eine Frage mit vielen Antwortmöglichkeiten - kurz gesagt: Lebensgrundlage für Bodenorganismen, Pflanzen, Tiere und Menschen. Waldböden sind ein kostbares und sensibles Schutzgut. Eine bodenschonende Feinerschließung ist Voraussetzung dafür, die Wälder nachhaltig zu bewirtschaften und fit für den Klimawandel zu machen. In einer "Buddelkiste" konnten die Besucher selbst erleben, was technischer Bodenschutz bedeutet und welche Auswirkungen z. B. Reifenbreiten auf die Bodenbelastung haben.
"Begreifen" wortwörtlich
Zoombild vorhanden
© Michaela Abt
Spuren hinterlassen vor allem bei den kleinen Besuchern haben mit Sicherheit die Fährtenstempel, die in weichen Ton hineingedrückt wurden. Da ist aus Entdeckerfreude auch gleich noch Kunst geworden!
Themenschwerpunkt „Waldumbau in der Kiefer“
Zoombild vorhanden
© Christian Hummel
Die Kiefer ist einer der häufigsten Bäume im Ansbacher Raum. Die an kalte Klimate angepasste Baumart leidet besonders unter dem Klimawandel. Durch Hitze und Dürre geschwächt setzen der Kiefer verstärkt Pilze, Käfer und Misteln zu, was in Mittelfranken vermehrt zum Absterben ganzer Bestände führt. Mit den weiter steigenden Temperaturen nimmt auch das Risiko insbesondere für Wälder mit sehr hohen Kieferanteilen rasant zu. Diese Wälder sollten möglichst frühzeitig in stabilere und widerstandsfähigere Mischwälder umgebaut werden – eine große Herausforderung! Dazu präsentierten die Forstexperten vom AELF praxisnahe Lösungsmöglichkeiten. Viele betroffene Waldbesitzer haben die Gelegenheit für einen intensiven fachlichen Austausch genutzt.
Wald und Wasser - Lebensraum Feuchtbiotop
Zoombild vorhanden
© Gregor Wobschall
Lange war es das Ziel, Flächen zu entwässern und Wasser möglichst schnell abfließen zu lassen (Gräben, Vorfluter), um Land besser nutzbar zu machen. Der Klimawandel und die fatalen Folgen der Dürre für die Ökosysteme leiten uns heute, das Gegenteil zu tun. Klein- und Kleinstgewässer im Wald speichern die Winterfeuchte, kühlen im Sommer und
sind lebensnotwendig für alle unsere heimischen Amphibienarten. Schon mit kleinen Maßnahmen lässt sich sehr viel Positives bewirken!
sind lebensnotwendig für alle unsere heimischen Amphibienarten. Schon mit kleinen Maßnahmen lässt sich sehr viel Positives bewirken!

