Landwirtschaftsschule Ansbach, Abteilung Hauswirtschaft
Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung Ansbach
© Fotodesign Katzer
Die Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung in Ansbach lehrt einen Haushalt fachkundig zu führen – sowohl für die eigene Familie als auch für ein Einkommen mit hauswirtschaftlichen Kompetenzen.
Im Mittelpunkt stehen praktische Fertigkeiten und Fachwissen in der Hauswirtschaft, im Familien- und im Haushaltsmanagement. Zudem vermittelt sie die pädagogische Eignung, um Personen auszubilden und anzuleiten.
Abschluss & mehr
Alle Studierenden haben die Möglichkeit, den Titel "Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung" zu erwerben. Im Anschluss kann außerdem bei erfüllten Voraussetzungen die Abschlussprüfung zum/ zur staatlich anerkannten Hauswirtschafter/In abgelegt werden.
Um die Vereinbarkeit mit Familie und/oder Beruf zu erleichtern, findet die Fachschule in Teilzeitform an einem Tag in der Woche statt (etwa 8 Unterrichtsstunden/Woche). Die Gesamtdauer beträgt etwa ca. 1,5 Jahre. Die Ferien sind unterrichtsfrei. Das nächste Semester startet voraussichtlich im Jahr 2027.
Flyer "Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung"
336 KB
Inhalte - Schule fürs Leben
In unserer Fachschule erhältst Du eine ganze Reihe nützlicher Informationen und Fähigkeiten, die unser tägliches Leben ausmachen...
- Wie bereite ich eine gesunde und leckere Mahlzeit mit saisonalen Produkten zu?
- Was muss ich bei der Wäschepflege beachten?
- Wie baue ich mein eigenes Gemüse an?
- Wie organisiere ich meinen Haushalt besser, um mehr Zeit für mich und die Familie zu gewinnen?
- Wie kann ich Energie sparen, die Umwelt schonen und nachhaltiger leben?
Das hört sich gut für Dich an? Nimm Kontakt mit uns auf!
Bei Interesse an unserer Schule besteht die Möglichkeit, sich unverbindlich auf eine Liste setzen zu lassen. Interessierte werden über jeden Start eines neuen Semesters und Informationsveranstaltungen informiert.
Für Informationen & Fragen wenden Sie sich gerne an:
Carolin Kastner
AELF Ansbach
Mariusstraße 26
91522 Ansbach
Tel.: 0981 8908-0
E-Mail: poststelle@aelf-an.bayern.de
Unterrichtszeiten
- Der Unterricht findet zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Haushalt und Berufstätigkeit in Teilzeitform statt.
- Die aktuelle Personalsituation des Lehrerkollegiums begrenzt die Flexibilität bei der Auswahl der Unterrichtstage.
- Die ca. 630 Unterrichtsstunden verteilen sich auf einen Zeitraum von ca. 21 Monaten.
- Der Unterricht findet aktuell in Ansbach am Mittwoch mit 8 Unterrichtsstunden statt.
- Es gilt die Ferienordnung für das Land Bayern.
Zugangsvoraussetzungen
- Berufsabschluss außerhalb der Hauswirtschaft mit ausreichender praktischer Berufstätigkeit.
- Ausnahmen regelt die Schulleitung
Unterrichtsfächer
- Familie und Betreuung
- Berufs- und Arbeitspädagogik Teil I
- Haushalts- und Finanzmanagement
- Ernährung und Lebensmittel
- Landwirtschaft und Erwerbskombination
- Projektmanagement und Kommunikation
- Küchenpraxis
- Haus- und Textilpraxis
- Garten und Natur
- Wahlpflichtmodule und Seminare
Studierende können mit der Wahl aus dem Angebot dieser Schule persönliche Schwerpunkte setzen, u.a. in den Bereichen Landwirtschaft, Praxis-Vertiefung, Unterstützung im Alltag, Berufs- und Arbeitspädagogik Teil II oder auch Haushaltstechnik.
Abschluss
Mit bestandenem Schulbesuch erwerben Sie den Abschluss als Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung. Sie erhalten ein Zeugnis mit Urkunde sowie nach erfolgreicher Teilnahme am Wahlpflichtmodul BAP Teil II mit Prüfung eine Bestätigung über die berufs- und arbeitspädagogische Eignung zum Ausbilden nach Paragraph 2 und Paragraph 3 der Ausbildereignungsverordnung. Werden die Zulassungsvoraussetzungen nach Paragraph 45 Absatz 2 Berufsbildungsgesetz erfüllt, kann die Abschlussprüfung in der Hauswirtschaft abgelegt werden.
Kosten
Der Schulbesuch ist kostenfrei. Die Kosten für Verpflegung und Unterrichtsmaterialien sind von den Studierenden zu tragen.
Schulleben
Adventszeit
Wir sagen Euch an, den lieben Advent ...
Ein Schwerpunkt unserer Schule ist es, Räume und das Wohnumfeld Anlass bezogen zu dekorieren. Dabei lernen die Studierenden unter anderem die richtige Auswahl von Materialien, Farben, Licht, Formen und Muster als Gestaltungselemente. Im November übte sich die Klasse im Adventskranz-Binden und -Dekorieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Projekt-Unterricht
"Bunt wie der Regenbogen"
Am letzten Schultag vor den Sommerferien 2025 öffnete unsere Schule ihre Türen für Familie, Freunde und Interessierte. Unter dem Motto „Bunt wie ein Regenbogen“ luden die Studierenden zu einem Nachmittag für Familie & Freunde ein. Ziel des Projekts war es, die Schule und ihre Inhalte im persönlichen Umfeld bekannter zu machen, Einblicke in den Schulalltag zu geben und potenzielle zukünftige Studierende anzusprechen.
Die Veranstaltung verband Theorie und Praxis der hauswirtschaftlichen Ausbildung auf lebendige Weise. Besonderes Augenmerk lag auf Besonderes Augenmerk lag auf dem Thema Ernährung – mit einem klaren Fokus auf regionale, saisonale und gesunde Lebensmittel. Passend zum Motto wurde alles liebevoll und farbenfroh gestaltet: von der Dekoration über das Buffet bis hin zu den Informationsständen. Die Gäste erwartete eine bunte Vielfalt an Mitmachstationen, Häppchen, Rezeptideen und praktischen Anregungen.
„Wir haben nicht nur hauswirtschaftliche Inhalte vertieft, sondern auch gelernt, im Team zu planen, Entscheidungen zu treffen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen“, resümierte am Ende des gelungenen Veranstaltungstages eine Studierende zufrieden.
Aus der Küchenpraxis
Alles rund um die Kirsche
Sommerzeit ist Kirschenzeit. Kirschen sind wie Stars auf dem Roten Teppich. Sie genießen nur kurz das Rampenlicht. Die Saison ist kurz. Doch durch richtiges Haltbar machen schenkt man ihnen einen zweiten Auftritt beispielsweise als Fruchtaufstrich oder Saft für den Herbst. Die Studierenden haben zusammen mit Küchenpraxis-Lehrkraft Margit Strauß Rezepte ausprobiert.
Gute Gründe fürs Haltbar machen
Viele von uns haben einen Kirschbaum im Garten. Das Verarbeiten der eigenen Ernte ist ein guter Grund selbst Hand anzulegen. Ebenso können raffinierte Rezepte ausprobiert werden. Der eigenen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Noch wichtiger: Ich selbst bestimme die Inhaltstoffe und bin unabhängig von fertigen Industrieprodukten. Neben dem Spaß am Selber machen kommt der Appetit auf das Besondere ganz von selbst. So auch beim Rezept von Margit Strauß. Einen Kirschaufstrich kennt jeder von uns. Aber auch einen würzigen Kirschaufstrich mit Lorbeerblättern? Lassen auch Sie sich inspirieren und testen das Rezept aus.
Einen Kirschaufstrich kennt jeder von uns, aber auch einen würzigen Kirschaufstrich mit Lorbeerblättern? Lassen auch Sie sich inspirieren und testen Sie das Rezept von Margit Strauß:
Würziger Kirschaufstrich
Zutaten:
500g (Sauer)Kirschen
10g Vanillinzucker
5g Zitronensäure
2 Lorbeerblätter getrocknet
250g Gelierzucker 2:1
Zubereitung:
Sauerkirschen pürieren, alle Zutaten vermengen; Früchte mit Gelierzucker nach Packungsanweisung aufkochen;
Gelierprobe durchführen – nach positiver Gelierprobe, Lorbeerblatt entfernen;
Fruchtaufstrich in Gläser abfüllen, Luftblasen vermeiden, fest verschließen, kurz auf den Kopf stellen;
Kühl, trocken und dunkel lagern.
Abschied
Semester 2023/2024 feierlich verabschiedet
Am 22.11.2024 wurden 16 Absolventinnen des Jahrgangs 2023/2024 feierlich verabschiedet. Nach eineinhalb Jahren "Lernen fürs Leben" nahmen die Studierende nun ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Der Notendurchschnitt der Klasse lag bei der Traumnote von 1,43.
Schulleiter Bernd Nagel und Semesterleiterin Michaela Schwarz gratulierten den Fachkräften für Ernährung und Haushaltsführung im Namen des gesamten Schulteams. Als Ehrengäste gratulierten des weiteren stellvertretender Landrat Rainer Erdel, stellvertretende Kreisbäuerin Christine Dümmler, Doris Schlosser vom Bayerischen Landesausschuss für Hauswirtschaft und Gabriele Sichler-Stadler als Vertreterin der Regierung von Mittelfranken.
Michaela Schwarz, die an diesem Abend durch das Programm führte, zollte den Absolventinnen besonderen Respekt für Ihre Leistung. Familie, Beruf und den wöchentlichen Schulbesuch unter einen Hut zu bringen, dazu gehöre viel Mut, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen. Sie forderte die ehemaligen Schülerinnen dazu auf: "Tragen Sie ihr erlangtes Wissen und Können stolz hinaus in die Welt, teilen Sie es und machen Sie die hauswirtschaftliche Leistungen sichtbar."
Neues Semester
Spannend bis zum Schluss - Semesterstart Jahrgang 2024-2026
Mitte Oktober startete der neue Jahrgang des einsemestrigen Studiengangs. Insgesamt 23 Erwachsene, darunter auch zwei Männer drücken ab jetzt wieder die Schulbank. Sie machen sich fit für eine professionelle Haushaltsführung mit beruflichem Hintergrund oder für den eigenen privaten Haushalt. "Wir sind sehr froh, dass unser neues Semester planmäßig starten konnte", berichtet Bernd Nagel als Schulleiter, denn zahlreiche Anmeldungen trudelten erst sehr spät ein. Zur besseren School-Work-Family-Life-Balance setzen Lehrerteam und Schulleitung auf moderne Lehr-und Lernwege, die den Schulbesuch für die mitten im Leben stehenden Schülerinnen und Schüler flexibler machen: Der Unterrichtsbesuch vor Ort wird deshalb durch abwechslungsreich gestaltete Selbstlern- und Online-Einheiten ergänzt. "Wir sind dabei offen für neue Ideen und dankbar für Rückmeldung unserer Studierenden", erläutert Bernd Nagel weiter.
Gelungener Schnupperschultag zur Einstimmung in das neue Semester
Am 7. Juni 2024 haben zehn Frauen Einblick in unsere Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung gewonnen. Sie lernten in Praxiseinheiten Bereiche der Schule kennen: In der Lehrküche entstanden eine Kohlrabi-Cremesuppe mit knusprigen Brotzeitstangen und als Nachtisch eine Aprikosen- sowie eine Erdbeercreme. Eine Gruppe sorgte für die Blumendekoration und einen festlich gedeckten Tisch. In einer Theorieeinheit stand das Thema "Lernen lernen" im Mittelpunkt: Alle Teilnehmerinnen fanden dabei ihren eigenen Lerntyp heraus. Nach getaner Arbeit war die Belohnung das gemeinsame Essen, und jede Teilnehmerin durfte die selbst gesäten Kohlrabi-Töpfchen mit nach Hause nehmen.
Sommer, Sonne, Gartenzeit
Schuleigene Gemüseernte für eine köstliche Gurkensuppe
Was gibt es im Sommer Schöneres als im Garten das eigene Obst und Gemüse zu ernten? Studierende der Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung in Ansbach und Dinkelsbühl konnten in einer gemeinsamen Unterrichtseinheit vor den Ferien die Früchte ihrer Arbeit aus dem Schuljahr ernten. Seit Beginn ihrer Schulzeit hatten sie die Pflanzen angezogen, gepflanzt und gepflegt. Das Ergebnis – frische Gurken, Zucchini, Salat, Radieschen & Co. - das kann sich sehen lassen!
Im Praxisfach "Garten und Natur" lernen die Studierenden der Fachschule allerlei Wissenswertes von A wie Anzucht über D wie Düngung bis Z wie Zimmerpflanzenpflege. Im Fach Küchenpraxis steht dann eine ernährungsphysiologisch wertvolle Zubereitung mit saisonalen und regionalen Produkten im Mittelpunkt. „Die kalte Gurkensuppe passt wunderbar zu den aktuell warmen Sommertagen. Sie ist leicht vorzubereiten und schmeckt prima!“, meint eine der fleißigen Erntehelferinnen und Studierenden. Hier das leckere Rezept aus dem Schulalltag.
Kalte Gurkensuppe - einfach erfrischend für heiße Sommertage
Zutaten für 4 Personen:
2 Salatgurken
1 Knoblauchzehe
350 ml kalte Gemüsebrühe
125g saure Sahne
150 g Joghurt
1 Zitrone (Schale und Saft)
Nach Geschmack: Dill, Salz, Pfeffer, Honig
Zubereitung:
Gurken waschen und in grobe Stücke schneiden. Die Schale kann mitverwendet werden. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, ggf. andünsten. Alle Zutaten zusammen pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe entwickelt nach ca. 4 Stunden Kühlzeit das beste Aroma. Kann aber auch sofort verzehrt werden. Nach Belieben mit Feta, Dill, etwas saurer Sahne verzieren und verfeinern.
Tipps:
- Zwiebeln andünsten, so verlieren sie ihre Schärfe und sind leichter bekömmlich.
- Ein wenig Honig rundet das Geschmackserlebnis ab - einfach mitpürieren.
- Dekoration aus Gurkenschale, Zitrone, Dill und Feta – das Auge isst schließlich mit.
Blick über den Tellerrand
Öko-Schultag auf einem Demeter-Hof
Im Unterrichtsfaches Landwirtschaft und Erwerbskombination machten die 18 Studierenden einen Ausflug in die ökologische Landwirtschaft. Am sogenannten Öko-Schultag besuchten sie den Demeter-Hof Meyer in Opfenried bei Wassertrüdingen.
Der Betrieb von Siegfried Meyer wird seit 1988 nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes ökologisch bewirtschaftet und kann somit auf einen fast 40-jährigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Meyer führte die Gruppe durch die Stallungen für seine rund 35 Milchkühe und über einige Felder der rund 52 Hektar vom Betrieb bewirtschafteten Gesamtfläche.
Betriebsbesichtigung
Die Studierenden erhielten einen sehr fundierten Einblick in die ökologische Milchviehhaltung und in den ökologischen Pflanzenbau. Im Mittelpunkt der Betriebsbesichtigung stand, die Unterschiede zwischen der ökologischen und konventionellen Landwirtschaft herauszuarbeiten und zu diskutieren. In der ökologischen Tierhaltung steht den Tieren beispielsweise mehr Platz im Stall zur Verfügung und die Tiere müssen Zugang zu einem unüberdachten Freigelände haben. Nach den Richtlinien des Demeter-Verbands aber auch bei anderen Öko-Anbauverbänden, besteht die Vorgabe, dass die Tiere in der Vegetationszeit mit frischem Grünfutter gefüttert werden müssen. Siegfried Meyer mäht daher vom Frühjahr bis in den Herbst jeden Tag frisches Gras von seinen Wiesen oder Ackerflächen und bringt dieses mit dem Ladewagen in den Stall zu seinen Rindern. Bei dem Betrieb Meyer haben die Tiere zudem Zugang auf Weideflächen, haben daher mehr Bewegungsfreiheit und können selbst grasen.
Pflanzenbau
Der Pflanzenbau in der Ökologischen Landwirtschaft unterscheidet sich vor allem darin, dass der Einsatz von mineralischen Düngemitteln sowie von chemischen-synthetischen Pflanzenschutzmittel verboten ist. Die Regulierung des Unkrauts erfolgt auf rein mechanischem Wege. Siegfried Meyer nutzt hierfür einen Striegel, mit dem er im frühen Vegetationsstadium der Kulturpflanzen über seine Ackerflächen fährt. Auch die Fruchtfolgegestaltung spielt im Ökolandbau eine bedeutendere Rolle. Insbesondere Kleegras ist sehr wichtig, da es zum einen die Unkrautregulierung unterstützt. Zudem bilden sich an den Kleewurzeln Knöllchenbakterien, die Luftstickstoff binden. Dies steht den Pflanzen dann für ihr Wachstum zur Verfügung. Zudem ist Kleegras für seine Milchkühe und Rinder ein schmackhaftes und eiweißreiches Futter.
Kuhgebundene Aufzucht
Großes Interesse bei den Studierenden weckte auch die auf dem Betrieb praktizierte kuhgebundene Aufzucht. Auf dem Betrieb Meyer werden die Kälber, anders als bei den meisten konventionellen und auch ökologischen Betrieben, nicht über Tränkeeimer mit Kuhmilch versorgt. Die Kälber dürfen bei der eigenen Mutter oder an Ammenkühen trinken.
Demeter-Hof Meyer als BioRegio-Betrieb - Landesanstalt für Landwirtschaft
Regional und saional - gesund durch den Winter
Wintergemüse - frisch, gesund & bunt!
Fragen Sie sich auch manchmal, was im Winter Gesundes auf den Teller soll? Unsere Studierenden können darauf großartige Antworten liefern. Der Winter und seine besonderen kulinarischen Highlights werden oft unterschätzt. Wintergemüse sind wahre Nährstoffbomben. Sie glänzen mit hohen Vitamingehalten, Mineralstoffen und sättigenden Ballaststoffen. Weiterer Pluspunkt sind die kurzen Transportwege: Viele Sorten können direkt beim Landwirt vor Ort erworben werden. Rote Beete ist zum Beispiel eine Superheldin unter den Wintergemüsen. Nicht nur als Salat schmeckt sie hervorragend, sondern auch als gefüllte Variante mit Linsen. Rote Beete gibt es mittlerweile in vielen Varianten, z.B. geringelt oder gelb.
Rezeptvorschlag aus unserer Schule
Zutaten:
250 g Kürbis (Hokkaido)
3 Rote Bete (evtl. mehrfarbig)
je 250 g Steckrübe
Pastinake
Petersilienwurzel
Möhren (bunt)
1 Stange Lauch
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
Zweige Thymian
Zweige Rosmarin
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
Salz, Pfeffer.
Zubereitung:
Gemüse und Kräuter waschen. Kräuter trocken schütteln, Nadeln und Blättchen abstreifen und fein schneiden. Vom Kürbis die inneren Fasern wegschneiden. Die Bete, Pastinake, Petersilienwurzel, Möhren, Gemüsezwiebel schälen und in gleich große Stücke von ca. 4 cm schneiden. Den Lauch waschen, putzen und ebenfalls in Stücke schneiden. Knoblauchzehe fein schneiden. Die Butter und das Öl in einem Topf auf mittelhoher Stufe erhitzen. Das Gemüse nun für etwa 10 – 15 Minuten im Topf anrösten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Gemüse sollte noch bissfest sein. Zum Ende hin die Kräuter und Knoblauchzehen hinzugeben.
Tipp: Gemüse schon am Vortag putzen und klein schneiden und vor dem Verzehr braten. Zum Verzieren aus dem Gemüse Sternchen ausstechen.
Kontakt
Staatliche Landwirtschaftsschule Ansbach, Abteilung Hauswirtschaft
Mariusstraße 24
91522 Ansbach
Tel.: 0981 8908-0
E-Mail: poststelle@aelf-an.bayern.de
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